Hotelerweiterung bei laufendem Betrieb – bei diesen Worten läuten für gewöhnlich die Alarmglocken bei Baufirmen, Architekten und allen anderen Beteiligten. Im Falle von eduCARE in Treffen am Ossiachersee spielten dem Bauherren die Routine, die langjährige Erfahrung bei gleichbleiben der Innovationslust und die Leidenschaft für den Holzbau aller Protagonisten in die Hände. Franz Roth als ausführendes Unternehmen, die Architekten Ronacher und Statiker Robert Bader sind federführend dafür verantwortlich, dass eduCARE nach intensiver Planungsphase und penibler Umsetzung pünktlich fertiggestellt werden konnte. „Eine besondere Herausforderung dabei war auch die Umsetzung unterschiedlicher Bauabschnitte, auf denen gleichzeitig gebaut wurde“, erzählt Franz Roth.
„Die Bauaufgabe war insgesamt sehr komplex. Es musste sowohl das Restaurant als auch die Küche vergrößert, der Wellnessbereich erweitert und am östlichen Ende des Objektes ein neuer, dritter Bettentrakt geschaffen werden“, führt Architekt Ronacher weiter aus.
Dem Holzbau verbundenBei der Verbindung der Holzteile vertrauten auch sie auf Holzverbinder von SHERPA: „Unser Unternehmen legt sowohl auf Tradition als auch auf Innovation großen Wert – für mich verbinden die SHERPA-Produkte diese Werte optimal miteinander“, so Roth. Bei der Umsetzung wurden die SHERPA-Verbinder teilweise im Werk vormontiert oder mit Schablonen auf der Baustelle angebracht. „Beide Varianten haben optimal funktioniert“, erklärt Roth begeistert. Die Verbinder der L-Serie sind im Bereich der verbindenden Passage in Form einer Sinuswelle wie auch bei der Fassadengestaltung mit einer Holzlamellenkonstruktion zum Einsatz gekommen.
Partner für schwere Lasten Die Verbinder sind teilweise sichtbar ausgeführt und können Lasten zwischen 1.200 und 2.000 kg unter Berücksichtigung aller Sicherheitsbeiwerte abtragen. „SHERPA ist stolz, Teil dieses innovativen Holzbauprojekts zu sein. Für unser gesamtes Team war es die perfekte Gelegenheit, die hohe Effizienz und Leistungsfähigkeit unseres SHERPA-Systems über alle Planungs-und Ausführungsphasen unter Beweis zu stellen“, erzählt Vinzenz Harrer, Geschäftsführer von SHERPA, stolz. Der Vorteil von SHERPA-Produkten für dieses Projekt lag im Systemgedanken.
Natur: draußen und drinnenDieser Systemgedanke ist in den Verbindungsmitteln selbst verankert – in Form eines Wirkungsprinzips, das den gesamten Leistungsbereich abdeckt. Dazu zählt auch eine hochwertige Systemschraube mit einer Zink-Nickel-Beschichtung für die Nutzungsklasse 2 nach EuroCode 5. Der Systemgedanke wird über alle Projektphasen hinweg – von der Beratung über die unterstützende Bemessung bis zur Auslieferung – gelebt, wovon die Auftraggeber in puncto Sicherheit und Nachvollziehbarkeit profitieren.
Verbindlich verbundenBereits in der Entwurfsidee der Architekten Ronacher stand die Schaffung einer verbindenden Geste für alle vier Baukörper – eine Passage in Form einer Sinuswelle vom Seminarhaus bis zum östlichen neuen Bettentrakt – im Mittelpunkt. Diese Verbindung hat sich durch das gesamte Projekt gezogen und für Zufriedenheit bei den Bauherren und ihren Gästen gesorgt. Und sie alle können sicher sein, dass die Entscheidung für den Baustoff Holz eine Entscheidung für die Zukunft ist.
Bei der gesamten Fassadenkonstruktion kamen Holzverbinder von SHERPA zum Einsatz. Insgesamt wurden 180 Paar SHERPA-L30- und -L50-Verbinder mit Spezialschrauben 8 x 100 mm mit Zink-Nickel-Beschichtung verwendet.