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Sherpa News

Erfolgsstory - Finansparken

Zahlreiche SHERPA Verbinder der Serien M bis XL sowie die zugehörigen SHERPA Spezialschrauben kamen beim Bau des norwegischen Finansparken, einem der größten Gewerbebauten Europas aus Holz zum Einsatz. Ausschlaggebende Punkte waren die Sicherheit und Unsichtbarkeit des Systems.


Gamle Stavanger, zu Deutsch Alt Stavanger, befindet sich im nordwestlichen Teil der norwegischen Stadt Stavanger, wo das Stadtbild von einer Vielzahl historischer Holzhäuser geprägt wird. Viele davon stehen unter Denkmalschutz. Wenn eine Bank ihre Zentrale inmitten dieser kleinen Fischerhütten plant, muss sie sich schon was einfallen lassen. Und das hat die SR-Bank mit ihrem neuen Firmensitz Finansparken – SpareBank 1 SR-Bank getan.


Mit mehr als 22.000 m2 ist Finansparken eines der größten Holz-Gewerbebauwerke Europas.


Optimale Einbettung 
In Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmer Veidekke und den Architekten Helen & Hard und SAAHA entschied sich die Sparebank 1 SR-Bank, ihren Hauptsitz mit einer Holzkonstruktion zu errichten. Die architektonischen Anforderungen waren entsprechend hoch. Es war von Beginn an oberste Priorität, dass Finansparken gut an die vorhandenen Holzhäuser in der Gegend angepasst ist, die Teil von Alt Stavanger sind. Daher sollte die moderne Holzkonstruktion nicht nur gut zur Nachbarschaft passen, sondern diese auch mit einbeziehen. Optisch und persönlich. 

Ausgezeichnetes Arbeitsumfeld 
Im Gegenzug war es für die zukünftigen Arbeitsplätze wichtig, dass die Mitarbeiter von den praktischen und gesundheitsfördernden Qualitäten von Holz profitieren können. Mit natürlichen Materialien sollte nicht nur ein gesundes und inspirierendes Umfeld geboten werden, sie sollen auch wesentlich dazu beizutragen, die CO2-Emmissionen des Bauprozesses zu reduzieren. Alleine durch das Zusammenführen von Mitarbeitern aus drei verschiedenen Gebäuden an nur einen Standort - Finansparken - erwartete das Unternehmen einen um 75 Prozent geringeren Energieverbrauch als vor dem Einzug.


650 Mitarbeiter/innen versammeln sich in Finansparken, dem Headquarter der SpareBank.


Dreieckige Innovation
Mit Finansparken wurde eine markante und innovative Holzkonstruktion geschaffen, die zu einem einzigartigen Raumerlebnis inspiriert. Das Gebäude nimmt das gesamte Grundstück ein. Die Form sorgt dafür, dass sich der Holzbau in den umgebenden städtischen Kontext einfügt und füllt ein dreieckiges Grundstück zwischen zwei spitz zueinander laufenden Straßen fast vollends aus. Auf der Eingangsseite im Süden schließt sich eine kleinteilige Einfamilienhausbebauung an, im Osten mehrgeschoßige Wohnblöcke und im Norden der Grünbereich des Bjergsted-Parks. Das Dach neigt sich in Richtung der kleinen benachbarten Holzhäuser, um diese nicht zu überschatten und eröffnet so einen Dialog zwischen dem Alten und dem Neuen. Die Glasfassade wird durch den warmen, organisch geformten Innenraum aus Holz kontrastiert.

Herz aus Holz

Die Wahl der Materialien basiert auf einer Metapher der vielen Schichten des Waldes. Die unteren Stockwerke stehen für die Wurzeln und den Waldboden, wie Baumstämme führen die Furnierschichtholzsäulen dann über die Stockwerke nach oben, wo das begrünte Dach die Baumkrone verkörpert. Das Auffälligste, sowohl innen als auch außen, ist die sichtbare Holzkonstruktion - das Skelett im Gebäude. Die gesamte tragende Struktur ist aus Holz.
Das architektonische und soziale Herz des Finansparken-Gebäudes ist das Atrium. Die Hauptzirkulation stammt aus diesem zentralen Raum und fließt durch ihn hindurch. Die skulpturale und strukturelle Holztreppe steigt nach oben und führt Menschen von der Eingangshalle in die sieben Stockwerke darüber. Die Innenräume sind durch die Glasfassade sichtbar und heißen die Menschen von der Straße aus willkommen. Die laminierten Buchenträger und die Details der Holzschreinerei werden freigelegt und zum Ausdruck gebracht. Aber nicht nur das: Auch das 7.900 m² große Dach besteht aus Holz.



Fotos: Jan Inge Hag